Alpensalamander (Salamandra atra)
 
Merkmale
- glänzend schwarz gefärbt
- “geripptes” Aussehen durch Querwülste
- meist zwischen 10 und 13 cm lang, höchstens 16 cm
 
Lebensraum und Verbreitung
Der Alpensalamander ist die einzige heimische Amphibienart, die sich von Gewässern völlig gelöst hat. Er ist sogar ein ausgesprochen schlechter Schwimmer. Ausreichende Feuchtigkeit ist aber auch für ihn überlebensnotwendig.
Die Art ist in Vorarlberg häufig und von 420 bis 2.400 m Meereshöhe verbreitet. Mit Ausnahme der unmittelbaren Tallagen und des nördlichen Bregenzerwalds existieren aus ganz Vorarlberg aktuelle Nachweise. Das Vorkommen am Fuß des Pfänders bei Bregenz ist eines der tiefliegendsten in Österreich.
 
Verbreitungskarte (Stand 2008)
 
Fortpflanzung
Alpensalamander sind lebendgebärend. Die gesamte Embryonal- und Larvalentwicklung bis hin zur Metamorphose findet im Mutterleib statt. Die Gebärmutter produziert spezielle Nährzellen, die von den Larven abgeweidet werden. Nach zwei Jahren, in höheren Lagen auch erst nach drei bis vier Jahren, kommen zwei fertig entwickelte, 4 cm große Jungtiere zur Welt. Diese Form der Fortpflanzung ist eine ideale Anpassung an das Leben im Hochgebirge.
 
Feinde und Gefährdung
Bei Gefahr kann der Alpensalamander ein giftiges Sekret aus Hautdrüsen abscheiden. Zu den Feinden zählen unter anderem Alpendohle, Elster und Kreuzotter.
In seinem Hauptverbreitungsgebiet ist der Alpensalamander derzeit nicht gefährdet.
 
In anderen Sprachen...
Alpine salamander (englisch)
Salamandre noir (französisch)
Salamandra alpina italienisch und spanisch)
Crni daždevnjak (kroatisch)
Mlok cerný (tschechisch)
Salamandra e zezë (albanisch)
Alppisalamanteri (finnisch)
Rägatätsch, Quaderpatsch (vorarlbergerisch)